Les pouvoirs incroyables du champignon à crinière de lion

Die unglaublichen Kräfte des Löwenmähnen-Pilzes

Erzeugt neues Nervenwachstum im Gehirn

Eines der wichtigsten Argumente für die Verwendung des Löwenmähnen-Pilzes ist, dass er neues Nervenwachstum erzeugen im Gehirn kann. Es herrscht daher viel Begeisterung rund um dieses Produkt, denn es besteht die Möglichkeit, dass es Menschen helfen könnte, die an verschiedenen Formen von Demenz leiden, wie zum Beispiel der Alzheimer-Krankheit.

Im Jahr 20191 verwendete eine japanische Studie den Löwenmähnen-Pilz in einem doppelblinden Versuch mit einem Placebo. Von den 30 Personen, die am Test teilnahmen, litten alle an leichten kognitiven Beeinträchtigungen, was einem beginnenden Alzheimer entsprechen könnte. Die Teilnehmer, die eine regelmässige Dosis Löwenmähnen-Extrakt einnahmen, zeigten eine Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bereits nach einer Woche und diese Verbesserung setzte sich während der gesamten Dauer des Tests fort.

Dies erklärt sich dadurch, dass dieser Pilz die Fähigkeit besitzt, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Hericenone + Erinacine, zwei Moleküle, die die Nervenwachstumsfaktoren (NGF) stimulieren. Dies schützt zum einen das Gehirn vor Schäden, hilft aber auch bei der Bildung von Nerven (Neurogenese). Der Prozess, durch den neue Neuronen oder Nerven im Gehirn gebildet werden. Er umfasst die Entwicklung, das Wachstum und die Integration in das neuronale Netzwerk. Dank dieser beiden Verbindungen ist der Löwenmähnen-Pilz in der Lage, das Wachstum der Nervenzellen zu fördern, die Gesundheit der Nervenzellen zu erhalten und den Verlust von Nervenzellen zu verringern. All dies fördert die kognitiven, motorischen und sensorischen Funktionen des Gehirns. Das ist eine ausgezeichnete Nachricht für Menschen, die an Demenz, Multipler Sklerose oder anderen ähnlichen Erkrankungen leiden.

Steigert Konzentration, geistige Klarheit und Gedächtnis

Die NGF, von denen wir zuvor gesprochen haben, verbessern auch die Anzahl der Verbindungen im Gehirn und die Geschwindigkeit, mit der die Kommunikation erfolgt. Der NGF-Prozess erhöht die Produktion von Myelin, was es den elektrischen Impulsen ermöglicht, schnell und effizient entlang der Nervenzellen zu wandern. Man kann sich das wie ein Upgrade des eigenen Breitbands vorstellen, mit schnelleren und zahlreicheren Verbindungen. Es wurde gezeigt, dass die Löwenmähne das Nervenwachstum in einem Bereich des Gehirns namens Hippocampus erhöht, der für das Lernen und die Konsolidierung des Gedächtnisses verantwortlich ist.

Studie zur Konzentration2: Kinder mit ADHS, die während 30 Tagen Ergänzungsmittel mit Löwenmähne einnahmen, erlebten deutliche Verbesserungen der Aufmerksamkeit und der geistigen Konzentration im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Verringert die Entzündung und stärkt das Immunsystem

Das Immunsystem ist ein weiterer Bereich, in dem einige Studien zeigen, dass die Löwenmähne ebenfalls nützlich sein kann. Das Immunsystem und die Entzündung im Körper sind sehr eng miteinander verbunden. Bei einem Problem in unserem Körper erzeugt unser Immunsystem eine entzündliche Reaktion, neutralisiert die Wirkung und kehrt zur Normalität zurück. Diese kurzfristige Reaktion im Organismus ist eigentlich eine gute Sache, aber wenn sie chronisch oder dauerhaft wird, kann sie eine ganze Reihe negativer Auswirkungen nach sich ziehen. Dabei kann es sich um Müdigkeit, Hautausschläge, Rückenschmerzen, Gelenksteifheit oder Fieber handeln. Sie kann sogar zu Autoimmunerkrankungen führen wie der rheumatoiden Arthritis, dem Lupus, dem Reizdarmsyndrom oder der Schuppenflechte. Mehrere Studien zeigen uns, wie die Löwenmähne (Lion's Mane) auf die entzündungshemmenden Reaktionen wirken kann.

Eine 2015 in Japan durchgeführte Studie3 zeigte, dass die Löwenmähne die Signalübertragung in einem der wichtigsten Wege verringerte, die für die Entstehung einer entzündlichen Reaktion im Organismus verantwortlich sind. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Verringerung der entzündlichen Reaktion im Organismus.

Eine weitere, 2020 in China veröffentlichte Studie4 zeigte, dass der Lion's-Mane-Pilz ebenso wohltuend für die Behandlung von Migräne war, die durch Entzündungen der Blutgefässe im Gehirn verursacht wird, wie herkömmliche pharmazeutische Medikamente, aber dass er auch weniger Nebenwirkungen aufwies.

Zwischen diesen beiden Studien scheint es, dass man beginnt, Belege dafür zu sammeln, dass dieser Pilz eine entzündungshemmende Reaktion im Organismus hervorruft und dass er durchaus eine wohltuende Wirkung auf das Immunsystem haben könnte, indem er einfach dazu beiträgt, die chronische Entzündung im Organismus zu verringern und die Reaktion des Immunsystems zu mässigen.

Schützt vor Krebs

Der Schutz vor Krebs ist ein weiterer Bereich, in dem uns dieser Pilz von Nutzen sein kann. Nach statistischen Durchschnittswerten ist fast jede zweite Person Gefahr, irgendwann in ihrem Leben an Krebs zu erkranken. Man hat festgestellt, dass Nahrungsergänzungsmittel auf Basis von Löwenmähne die Ausbreitung mehrerer Krebsarten verlangsamen und möglicherweise umkehren, darunter Leukämie, Lungenkrebs, Leberkrebs und Brustkrebs.

Eine interessante, 2018 in Russland durchgeführte Studie5 zeigt, dass Wasser- und Alkoholextrakte der Löwenmähne eine hemmende Wirkung auf die Krebszellen des Magens und des Dickdarms haben. Bei diesen Laborversuchen an Mäusen erwies sich der Pilzextrakt sogar als fähig, Krebsgeschwüre zu verkleinern.

Eine der interessantesten Studien betrifft Patienten mit Krebs im Stadium 4, also der Phase des Krebses, die zu Metastasen führen kann, bei der sich der Krebs über das Organ hinaus ausbreitet, in dem er ursprünglich entdeckt wurde.

In einer koreanischen Studie6, bei der Ratten der Lion's-Mane-Extrakt verabreicht wurde, zeigten die Werte eine Hemmung der Metastasierung der Krebszellen in die Lunge von jeweils 66 % und 69 %. Es ist also sicherlich noch zu früh, um die Wirkung der Löwenmähne auf Krebs zu erforschen, aber es scheint, dass sie eine antitumorale Wirkung haben könnte.

Verbessert die Herzgesundheit

Zusätzlich zu all diesen erstaunlichen Vorteilen scheint es auch, dass die Löwenmähne das Risiko von Herzkrankheiten verringern kann, hauptsächlich indem sie den Spiegel des schlechten Cholesterins im Blut senkt.

Eine Studiengruppe in Korea7 verabreichte Testpersonen während zwei Wochen einmal täglich Löwenmähnen-Extrakt. Am Ende der Studie zeigten diese Personen sehr verringerte Werte an Lipoprotein-Cholesterin niedriger Dichte sowie an Triglyceriden, die im Blutkreislauf vorkommende Fette sind, im Vergleich zu den Testpersonen, die keinen Löwenmähnen-Extrakt erhielten. Sie zeigten ausserdem einen verringerten kardialen Risikofaktor.

Lindert Angst und Depression

Die Linderung von Angst und Depression ist einer der beliebtesten Gründe, weshalb Menschen Lion's Mane einnehmen. Im Westen leidet mehr als jede fünfte Person an Angst und Depression, und die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Löwenmähne in der Lage sein könnte, diese Situationen zu unterstützen, indem sie die Dopaminwerte im Gehirn erhöht.

Eine taiwanesische Studie von 20188 untersuchte die antidepressive Natur der Löwenmähne an Mäusen und zeigte, dass die Dopaminwerte der Mäuse sanken, wenn sie unter Stressbedingungen gesetzt wurden. Anschliessend wurde ihnen ein alkoholischer Löwenmähnen-Extrakt verabreicht, ohne dass sich die Stressniveaus änderten, und ihre Dopaminwerte stabilisierten sich. Diese Studie weist darauf hin, dass die Löwenmähne dazu beigetragen hat, die Dopaminwerte zu erhöhen bei diesen Mäusen.

Mehrere Studien haben ausserdem gezeigt, dass die Löwenmähne das Nervenwachstum im Bereich des Hippocampus im Gehirn erhöht, der für die Regulierung der Stimmung und teilweise des Stresses verantwortlich ist. Eine im Journal of Psychiatry and Neuroscience9 veröffentlichte Studie legt nahe, dass eine Zunahme der Nervenzellen in diesem Bereich des Gehirns mit weniger schweren Episoden von Depression und Angst in Verbindung stehen könnte, sowie mit einer Verringerung der Zahl der Menschen, die an Stimmungsstörungen leiden.

Wir sehen also, dass die Löwenmähne das Nervenwachstum im Hippocampus erhöht und dass dieses Phänomen Depression und Angst verringert.

Quellen:

  1. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ptr.2634
  2. https://www.noordinarymoments.co/blogs/news/lions-mane-mushroom-tincture-how-natures-nootropic-can-increase-focus-and-productivity
  3. https://www.dl.begellhouse.com/journals/708ae68d64b17c52,05ab5a7e40e7ba9a,23e858671d0eab97.html
  4. https://thejournalofheadacheandpain.biomedcentral.com/articles/10.1186/s10194-020-01117-2
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6044372/
  6. https://draxe.com/nutrition/lions-mane-mushroom/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3714447/
  8. https://www.mdpi.com/1422-0067/19/2/341
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC524959/#:~:text=The%20hippocampus%20is%20one%20region,central%20role%20in%20depressive%20illness

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